Kühlcontainer 10 Fuß – neu (First Trip)
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Kühlcontainer 10 Fuß – neu (First Trip)

Diese Referenz richtet sich an Käufer, denen schlicht der Platz fehlt: ein Innenhof, eine Laderampe, ein Restauranthinterhof, wo ein 20-Fuß-Container nicht hineinpasst. Sie ist der einzige Kühlcontainer, dessen Neupreis fast dem des doppelten Volumens entspricht – eine Abwägung, die man mit offenen Augen treffen sollte.

12.000 € – 18.000 € netto Richtpreisspanne netto, ohne Lieferung

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Auf dem Papier kostet ein neuer 10-Fuß-Kühlcontainer als „First-Trip”-Einheit 12 000 bis 18 000 € netto, zuzüglich 19 % MwSt. Ein neuer 20-Fuß-Container liegt bei 15 000 bis 25 000 €. Am unteren Rand sparen Sie also rund 3 000 € – und verlieren dafür das halbe Volumen: etwa 15 m³ und 4–5 Paletten statt rund 28 m³ und 10–11 Paletten. Diese Zahl sollte die Entscheidung bestimmen, und sie ist keine Marktanomalie.

Warum der Preis pro Kubikmeter so hoch ausfällt

Zwei Mechanismen greifen ineinander. Der erste: Der 10-Fuß-Kühlcontainer ist kein Serienprodukt. Seecontainer werden in 20 und 40 Fuß standardisiert; das kleine Format entsteht meist durch Zuschnitt und Neuaufbau in der Werkstatt – gekürzter Kasten, neu aufgebaute Isolierpaneele, wieder verkleidete Stirnwand, eingesetztes Kühlaggregat. Das ist Werkstattarbeit, keine Fließbandfertigung, und sie wird entsprechend berechnet.

Der zweite: Das Kühlaggregat schrumpft nicht mit dem Kasten. Es ist der teuerste Posten des Ganzen, und ein Aggregat kostet im Standardbereich von –25 bis +25 °C ähnlich viel, ob es 15 oder 28 m³ hält. Sie halbieren das Volumen, nicht den Preis der Hauptkomponente. Hinzu kommt: Auf diesem Format beansprucht die Isolierung einen überproportional großen Anteil. Die ISO-Maße von rund 2,99 × 2,44 × 2,59 m sind Außenmaße, niemals eine nutzbare Länge.

Das enge Szenario, in dem er sich rechnet

Drei Bedingungen müssen zusammen zutreffen: ein echter Platzzwang (Innenhof, Restauranthinterhof, eine Rampe, an der der Kranwagen keine 6 Meter absetzen kann), eine intensive Nutzung und eine Hygieneanforderung, die die Vorgeschichte des Kastens unverhandelbar macht – ein Neugerät hat nie etwas transportiert, Sie erben keine unbekannte Vergangenheit. Fehlt eine der drei, verschiebt sich die Abwägung. Rechnen Sie im Betrieb mit 2–3 kWh pro Stunde bei +2 °C, also 50–70 kWh am Tag, plus rund 400 € Wartung im Jahr; der Kranwagen-Transport schlägt separat mit 800–2 000 € zu Buche.

Die Alternativen, die Sie vorher durchrechnen sollten

Zuerst der 20-Fuß-Neucontainer: Passen die drei zusätzlichen Meter physisch, ist der Kubikmeter dort deutlich günstiger. Dann der Gebrauchtmarkt – Klasse A bei 4 500–7 000 €, Klasse B bei 2 500–4 500 €, der Abstand zwischen beiden Klassen liegt auf diesem Format bei etwa 2 000–2 500 €; worauf Sie achten sollten, steht in der Gebraucht-Checkliste. Unter 18 bis 24 Monaten Dauernutzung ist Mieten meist die bessere Rechnung. Und wenn es nur darum geht, eine Temperatur zu halten statt sie zu erzeugen, kostet ein isolierter 10-Fuß-Kasten 1 250–3 150 €. Alle Spannen finden Sie unter Preise, die übrigen Formate im Katalog.

Technische Daten

Format10 Fuß
Nutzvolumen~15 m³
Kapazität4-5
Innenmaße≈ 2,99 m hors tout
Temperaturbereich-25 °C / +25 °C
ZustandNeu
AnschlussDrehstrom 380/400 V, CEE-Stecker 32 A (5-polig)
Gängige KühlaggregateCarrier, Thermo King, Daikin, Star Cool
Typischer EinsatzHandel, Foodtruck, Jagd, Privatkunden

Was „Neu“ bedeutet

Container, der vor dem Verkauf nur eine einzige Seereise absolviert hat. Neuwertiges Kühlaggregat, sehr wenige Betriebsstunden, intakter Korpus.

Ein Standard-Reefer deckt beide Betriebsarten ab: eine Frage der Sollwert-Einstellung, kein anderes Produkt. Er heizt auch, bis +25 °C (frostfreie Lagerung).

Was den Preis beeinflusst

EuroReefer verkauft keine Container. Wir halten weder Lager noch Depot: Die oben genannten Spannen sind auf dem europäischen Markt beobachtete Größenordnungen, kein Verkaufsangebot. Wir leiten Ihre Anfrage an spezialisierte Anbieter weiter, die sich direkt bei Ihnen melden, wenn sie sie bedienen können.

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Häufige Fragen

Warum kostet ein neuer 10-Fuß-Kühlcontainer fast so viel wie ein 20-Fuß-Modell?

Weil der 10-Fuß-Kühlcontainer kein Serienprodukt ist: Er entsteht meist durch Zuschnitt und Neuaufbau in der Werkstatt, während 20- und 40-Fuß-Einheiten vom Band laufen. Und das Kühlaggregat, der teuerste Posten, schrumpft nicht mit dem Kasten. Das Ergebnis: 12 000 bis 18 000 € netto gegenüber 15 000 bis 25 000 € für einen doppelt so großen 20-Fuß-Neucontainer.

Wie viele Paletten passen wirklich in einen 10-Fuß-Kühlcontainer?

Vier bis fünf, für rund 15 m³. Die ISO-Maße von etwa 2,99 × 2,44 × 2,59 m sind Außenmaße: Auf diesem Format zehren die Isolierung der Wände, der Decke und des Bodens sowie der Platzbedarf des Kühlaggregats überproportional an der Länge. Planen Sie eine Beladung deshalb niemals auf Basis der 2,99 m Außenlänge.

Neu oder gebraucht Klasse A bei 10 Fuß?

Eine Klasse A dieses Formats liegt zwischen 4 500 und 7 000 € netto, mit weniger als 12 Jahren Alter und 10 bis 15 Jahren Restnutzung: Neu kostet zwei- bis viermal so viel. Dieser Aufpreis rechtfertigt sich nur bei intensiver Nutzung und hoher Hygieneanforderung. Für gelegentliche Pufferlagerung ist er kaum zu verteidigen.